Dieter Bunkerd am 07. August 2008

Das Template „YAML für TemplaVoila“ erfreut sich seit über zwei Jahren einiger Beliebtheit. Man kann es kostenlos herunter laden und benutzen. Verdient damit jemand Geld oder möchte die integrierten Links entfernen, wird eine kleine Lizenzgebühr (50,- Euro zzgl. MwSt.) fällig. In den seltensten Fällen wurde das kritisiert, denn jeder hat verstanden daß es nur dann permanent weiter entwickelt wird, wenn auch ein finanzieller Anreiz für mich dabei ist.

Sehr viele Menschen haben eine Lizenz erworben, das freut mich und dafür bedanke ich mich. Mit der Weiterentwicklung haperte es trotzdem. Seit ich in Thailand bin, wurden angekündigte, neue Version nicht bereitgestellt, das Erscheinungsdatum immer wieder verschoben. Warum? Genau das möchte ich jenen erklären, die eine Lizenz erworben haben und sich fragen ob das Projekt längst eingeschlafen ist. Gleich vorweg: Das ist es nicht.

Die Lizenzeinnahmen flossen genau so lange an mich, wie Dirk Jesse die Verwaltung des Geldes in der Hand hatte. Allerdings nahm das Ausmasse an, die von ihm nicht mehr zu leisten waren.1 Es musste also ein Shop her, der die Vorgänge automatisierte.

Niemand anders sah sich prädestiniert das in die Hand zu nehmen, als mein sogenannter deutscher „Geschäftspartner“,2 der zwar von nichts eine Ahnung hat aber alles kontrollieren will. Der Zeitpunkt dieser Planungen deckte sich ziemlich genau mit meinem endgültigen Abflug am 30. September 2007.

Ich habe seit dieser Zeit nicht einen einzigen Euro dieser Lizenzeinnahmen gesehen, obwohl sie natürlich in voller Höhe mir persönlich zugestanden wären. Alles wurde von meinem „Geschäftspartner vereinnahmt, bis mir Mitte Mai 2008 der Kragen geplatzt ist und ich mich auf die vom „Geschäftspartnervorgeschlagenen 50% eingelassen habe. Man stelle sich vor: Ich habe dieses Template entwickelt, niemals hat der „Geschäftspartnerauch nur eine Zeile Code geschrieben, trotzdem fordert er 50% der Einnahmen. Es versteht sich fast schon von selbst, daß ich auch auf dieses Geld bis zum heutigen Tage warte…

Deshalb habe ich nicht weiter entwickelt, jetzt nachdem neue Partner gefunden sind, wird die Entwicklung weiter gehen. Dirk Jesse hat sich während der ganzen Zeit absolut korrekt verhalten, das möchte ich hier ausdrücklich betonen.

  1. Die Bestellungen erfolgten per Email und jede einzelne Rechnung musste per Hand geschrieben werden. []
  2. Jeder den es etwas angeht, weiß wer das ist. Namen nenne ich keine, deshalb setze ich ihn einfach in Anführungszeichen und kursiv. []

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5 Kommentare zu “Der YAML Shop und die Lizenzen”

  1. Ja meno… das is ja echt nen …..

    Ich hoffe, das das Yaml für Typo3 weiter am leben bleibt, und auch als bald eine aktuelle version erscheint…

    und natürlich hab ich eine lizenz …

    Lieben Gruß

  2. Nachdem ich die ganze Angelegenheit mittendrin ja mitbekommen habe, kann ich die Vorgänge insgesamt nur sehr bedauern, wer jedoch was wann und wie gemacht hat ist mir auch nach einigen Gesprächen nicht wirklich nachvollziehbar. Weiterhin kann ich mich meinem Vorredner nur anschließen und hoffen, dass dieses tolle Framework für TYPO3 weiterentwickelt wird, ein Fan davon bin ich schon lange und hoffe natürlich auch dieses bei weiteren Projekten einsetzen zu können. Insgesamt kann ich jedoch nur den Tip geben solche Streitereien nie nach außen zu tragen und auch in Zukunft keine Generalabrechnung, egal von welcher Seite zu starten. Dies tut weder dem Projekt gut, noch hat das einer von Ihnen nötig.

    In diesem Sinne beste Grüße aus Deutschland von einem treuen YAML-Fan.

  3. @Hannes Oestreich

    Prinzipiell haben Sie recht. Ich habe mir das mit dem Veröffentlichen lange und reiflich überlegt. Ich habe es getan, weil ich es lieber öffentlich erkläre als jedem einzeln und immer wieder.

    Viele Grüße

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