Das thailändische Kabinett hat beschlossen die Songkran-Feiertage um zwei Tage, bis einschließlich Freitag, 17. April, zu verlängern. Somit gibt es in diesem Jahr insgesamt acht Feiertage in Folge, weil Songkran nach der Ansprache des Premierministers bereits am 10. April begonnen hatte. Die beiden zusätzlichen Tage werden benötigt, um Gesetz und Ordnung aufrecht zu erhalten und Gebäude und Straßen zu reparieren.
Die Immigration gab indes bekannt, daß landesweit alle Büros am 16. April wieder öffnen, damit das „Visa-System nicht durcheinander gerät“. Die Börse öffnet ebenfalls.
Die Feiernden wird es freuen, ich selbst sehe es eher mit gemischten Gefühlen. Wir haben nach dem Umzug soviel aufzuarbeiten und nachzuholen, daß ich jetzt eben zwei Tage länger alleine hier arbeiten muß…
Es ist Tradition in Thailand, daß Firmen beim Einzug Mönche einladen um die Räume zu segnen, böse Geister fern zu halten und den Umsatz zu mehren. Da Songkran umittelbar bevorsteht und zu Beginn dieses traditionellen Neujahrsfestes böse Geister bei T3NET keinesfalls etwas zu suchen haben, kamen heute früh um 10:00 Uhr drei Mönche zu uns.

Nach dem Rezitieren der üblichen Gebete und Gesänge sowie dem, für Thais allgemein äußerst wichtigen Essen, nehmen zwei Mönche die bereitgestellten Geschenke in Empfang, während der dritte unterdessen diverse Symbole und etwas Blattgold an der Eingangstür anbringt. Anschließend wird alles noch mit Wasser bespritzt.

Nachdem die Mönche gegessen hatten, waren wir und unsere Mitarbeiter dran. Damit ist der Umzug abgeschlossen und die Firma ist erst einmal geschlossen bis zum 15. April. Ganz aber doch nicht, denn ich werde wohl trotzdem jeden Tag hier sein um liegen gebliebene und längst überfällige Projekte aufzuarbeiten. Ganz im Sinne unserer Kunden, die nun künftig hoffentlich nicht mehr so lange warten müssen. Ganz herzlichen Dank an die Betreffenden, für Ihre große Geduld während des Umzuges.







Was am 3. April begonnen hat, wird am 10. April seinen Abschluß finden: T3NET Thailand bezieht neue, viel größere Räume in Bangkok, in der Nähe der Skytrain Station Chidlom. In der heißesten Jahreszeit war das eine recht schweißtreibende Angelegenheit, die aber aufgrund der guten Vorbereitung unserer neuen Assistant Managerin Khun Varn (zweites Bild oben, rechts), absolut reibungslos und ohne Zwischenfälle über die Bühne ging.
Natürlich ist es mit dem Aufbauen der Computer und dem Auspacken der Kartons noch nicht getan. Eine Menge Arbeit liegt noch vor uns. Das Netzwerk muß neu geplant und verkabelt werden, Telefon- und Internet-Anschlüsse verlegt und Arbeitsabläufe müssen neu geplant werden. Wir haben vier neue Mitarbeiter. Die Betriebskatze ist übrigens nicht mit umgezogen, beäugt die Arbeiten sehr kritisch und residiert weiterhin im Haus an der Ramkhamhaeng, das ich künftig als Wohnung nutzen werde.
Die Aussicht aus dem 20. Stockwerk des Vanissa Towers ist phantastisch und da ich sowieso immer nachts arbeite, werde ich mich künftig von der Aussicht wie im letzten Bild zu sehen, inspirieren lassen.
Tags: T3NET
Deutsche Musiker, die vor Jahren eine Quote für deutsches Liedgut im Radio forderten, sind sicherlich begeistert von der Idee von Wolfgang Niedecken: Radio Siam streamt aus Bangkok 24 Stunden am Tag ausschließlich deutsche Schlager ins Internet. Radiofrequenzen für Bangkok sind indes bereits beantragt. Bis es soweit ist, können die Sendungen über’s Internet als Audiostream angehört werden.
Vom 20. bis 22. März 2009 findet wieder das alljährliche Pattaya Music Festival statt. Die Veranstaltung ist Teil der umfassenden TAT-Kampagne “Amazing Thailand, Amazing Value”. Das Festival wurde im Vorfeld vom Minister für Tourismus und Sport in diversen Ansprachen voller Begeisterung gelobt.
Das komplette Programm des Festivals steht hier als Excel-Tabelle zum Download zur Verfügung.
Unzählige Kinder (und wohl auch deren Eltern) haben sich schon die Frage gestellt, wo sie wohl rauskommen würden, wenn sie einfach anfingen zu graben. Immer weiter senkrecht nach unten. Auch diese Frage läßt sich nun dank Google Maps und dieser Website beantworten. Gott sei Dank.
Ich habe mir mal die Mühe gemacht und den Marker exakt vor unserem Haus platziert (die Karten lassen sich vergrößern, bis man Häuser sieht). Wo komme ich raus? Natürlich im Wasser (wie übrigens die meisten Bewohner dieser Welt) und zwar im Pazifischen Ozean, ein paar hundert Kilometer westlich von Lima (Peru). Also grabe ich nicht.
Eine Email mit diesem Titel erreichte mich gestern am frühen Abend. Eine deutsche Handynummer war darin angegeben. Ich nenne keinen Namen, weil ich nicht weiß ob der Betroffene das möchte. Jedenfalls erfuhr ich nach Rückruf, daß er wohl einem Tuk-Tuk Fahrer auf den Leim gegangen war, der als Schlepper fungierte und ihn in einen Edelsteinladen „schleppte“ wo ihm minderwertige Ware verkauft worden war.
Der Betrogene bat mich, ihn in den Laden zu begleiten um das Geld zurück zu fordern. Ich lehnte das natürlich ab und verwies ihn an die Tourist-Police, die für solche Dinge zuständig ist. Die Tourist-Police ist von jedem Telefon aus in Thailand unter der Nummer 1155 zu erreichen.
Ich habe derzeit zwar noch keine Rückmeldung wie die Sache ausgegangen ist, möchte die Gelegenheit aber nutzen um generell vor Edelsteinkäufen in Thailand zu warnen. Kaufen Sie keine Edelsteine, wenn Sie kein Experte in solchen Dingen sind und lassen Sie sich insbesondere nicht von Tuk-Tuk Fahrern in solche Geschäfte bringen. Oft wird eine billige Stadtrundfahrt angeboten. Das Ziel aber sind immer zweifelhafte Geschäfte, von denen der Tuk-Tuk Fahrer dann Provisionen erhält.
Hier noch einige Hintergrundinformationen.
Update 26. Februar 2008:
Die Sache hat sich laut einer Mail des Betroffenen an mich zum Guten gewendet und er bekommt wohl sein Geld zurück.
Selbst ist der Mann, nachdem ich persönlich dort aufgetaucht bin wurde mir 100% Refund versprochen, ich ließ mir dies nochmal schriftlich bestätigen und von allen Beteiligten unterzeichnen. Ich habe meinen Aufenthalt hier verlängert und fliege nun heute abend weiter.
Prima. Glückwunsch. In der Mail befand sich auch noch ein Link, dort scheinen wirklich Leute zu sitzen, die einem helfen, sofern man die Ware noch hat und nicht selbst im Laden auftauchen möchte, wie der Betroffene in der Mail weiter schrieb.
Tags: Betrüger, Edelsteine, Tuk-Tuk
Die Zahlungsmoral in Europa scheint doch mehr und mehr den Bach runter zu gehen. Jedenfalls scheint es mir so, wenn ich mir ansehe wie gewisse Zeitgenossen, deren Namen ich natürlich nicht nennen mag darf, mit ihren Bestellungen so umgehen. Jedenfalls bestellte jener Mensch Anfang Oktober 2008 bei uns in Thailand ein, naja Produkt eben.
Wie gesagt in zwei Monaten sieht es anders aus, jetzt habe ich die 6000 Euro nicht frei und dann könnten wir das gleiche mit dem [anderen Produkt] machen.
stand in der Email zu lesen, die ich für eine Bestellung hielt. Aber man fragt ja lieber nochmal nach…
Wenn ich schreibe das ich [das Ding da] nehme dann können Sie darauf vertrauen, ich habe ein Pfärdehändlerprinzip und mache auch verbindliche Geschäfte per Handschlag ohne das der andere dann böse Erfahrungen macht.
kam es prompt und am gleichen Tag zurück. Wow, das hat mich so beeindruckt, daß ich vor lauter Vertrauen ganz auf das Geldeintreiben vergessen habe. Außerdem mußte ich ja das Pferd Ding da ja auch entwickeln. Als das Beta-Pferd dann fertig war, sollte ich es erst einmal schicken, zur Begutachtung versteht sich. Man kann ja kein Pferd im Sack kaufen, logisch. Allerdings ist das mit Software so ein Sache… Ein Pferd kann man sich auch wieder zurückholen. Also wollte ich vorher eine Anzahlung. Und schon war das Pferd tot.
Ich hoffe, daß nun jeder versteht, daß ich eine Vorauszahlung brauche, und zwar bevor wir hier in Thailand die Pferde scheu machen.
Seit Tagen ist es kalt und ich bin erkältet. 20 Grad am Morgen ist die Temparatur, die Thais (und unterdessen auch mich) frösteln und nach Wollsocken suchen läßt. Die Tendenz scheint weiter nach unten zu gehen.
Angesichts der in Deutschland wohl gerade herrschenden Minustemperaturen, haben wir es hier immer noch schön warm. Ich kann mich aber trotzdem nicht erinnern, daß es hier schon einmal so kalt gewesen ist. Man braucht den ganzen Tag keine Klimaanlage, auch nachts nicht. Hoffen wir, daß bald wieder „normale“ Zustände herrschen werden…
Tags: Wetter
Es gibt in Thailand zuweilen schon sonderbare Dinge. Einen Kunden, dem wir, nachdem die Arbeit erledigt war, eine Rechnung geschickt haben, gefiel das offenbar gar nicht. Postwendend kam, statt des Geldes, die Antwort. Nämlich, daß man doch bitte von „Unsolicited invoices“ (unverlangten Rechnungen) absehen möge. Hmm… Bedeutet das jetzt im Umkehrschluß, daß ich meine Telefon- Strom- Wasser- und Internet-Rechnungen und was da sonst noch so jedem Monat an Rechnungs-Spam eingeht, nicht mehr bezahlen brauche? Ich habe sie ja schließlich nie angefordert. Und dann erst diese mehr als lästigen Steuern, niemand hat je dazu aufgefordert, alles Spam. Wehren wir uns also dagegen!
Für mich steht somit bereits am 7. Januar 2009 das Un-Wort des Jahres fest: Rechnungs-Spam.
